Sieben Tipps gegen eine kreative Schaffenskrise

Jeder, der berufsbedingt kreativ sein muss, kennt diese Momente: Plötzlich ist das Hirn so leer, dass ein mittlerer Hurrikan hindurchfegen könnte und sich nichts regen würde. Und gerade jetzt sollten die Ideen eigentlich nur so sprudeln. Stattdessen Ebbe.

Glücklicherweise gibt es einige einfache Strategien, die in solchen Situationen helfen. Sie müssen also nicht in dem schwarzen Kreativitätsloch verzweifeln, sondern können ganz beruhigt diese sieben Methoden ausprobieren:

1. Ortswechsel: Manchmal kann es hilfreich sein, die Umgebung, die mit der Schaffenskrise assoziiert wird, zu verlassen. Setzen Sie sich an einen anderen Schreibtisch oder in die Kaffeeküche und wagen Sie einen neuen Anlauf!

2. Inspirationshilfe: Warum in die Ferne schweifen? Fragen Sie doch einfach bei Ihren Kollegen um Rat! Das bedeutet nicht, dass Sie deren Einfälle zwangsläufig übernehmen müssen. Vielleicht bringt Sie ein Perspektivenwechsel aber auf die heiße Spur der richtigen Idee.

3. Hoch oder Tief? Sicherlich haben Sie schon einmal bemerkt, dass Sie zu bestimmten Tageszeiten konzentrierter arbeiten können als zu anderen. Man denke nur an das berühmte Mittagstief. Um produktiver zu sein, hilft es, diese Zeiten bewusst einzuplanen, also anspruchsvolle Aufgaben in die persönlichen Hochphasen zu legen und die Tiefs für belanglosere Dinge zu nutzen.

4. Keine Wartezeit: Natürlich können Sie verzweifelt an Ihrem Schreibtisch sitzen und warten, bis Sie die Muse küsst. Das kann im Zweifelsfall aber recht lange dauern. Besser ist es da, mit einer kräftigen Portion Mut zur Lücke einfach loszulegen. Womöglich entpuppt sich der Gedanke, den Sie anfänglich für ungeeignet gehalten haben als die rettende Idee.

5. Brainstorming: Wer in einem kreativen Loch feststeckt, dessen Gedanken konzentrieren sich oft auf den einen genialen Einfall, der jeden Moment auftauchen könnte. Dabei vergisst man schnell, dass solche Ideen meistens am Ende eines Denkprozesses stehen. Deshalb ist es hilfreich, zunächst möglichst breit zu denken. Mit wenig Überwindung funktioniert dies beispielsweise in Form eines Brainstormings. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen zu einem bestimmten Thema einfällt. Dann kristallisiert sich automatisch heraus, welche der verschiedenen Möglichkeiten am sinnvollsten ist.

6. Deadlines setzen: So manch einer fällt genau dann in eine kreative Krise, wenn der Stress etwas nachlässt, weil er unter Druck schlichtweg besser arbeiten kann. Sollten auch Sie zu dieser Gruppe gehören, gibt es eine einfache Lösung: Machen Sie sich doch selbst Druck, indem Sie sich eine Deadline setzen, zu der Ihr Projekt beendet sein muss.

7. Pause: Sollte all das nichts bringen, hilft manchmal nur eines: Computer ausschalten und eine Runde um den Block traben. Die frische Luft versorgt das Gehirn mit Sauerstoff, der Umgebungswechsel bringt Sie auf andere Gedanken und ein bisschen Bewegung macht es Ihnen anschließend leichter, sich wieder an den Schreibtisch zu setzen und mit neuer Motivation loszulegen.

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Digitale Magazine innerhalb weniger Mausklicks

Die neuen Medien verändern unsere Lesegewohnheiten in zunehmendem Maße. Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit spielen dabei eine bedeutende Rolle. Mit einem statischen PDF lockt man heutzutage niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Blätterbare E-Paper hingegen bieten dem Leser einen optischen Anreiz und erlauben ihm, komfortabel durch den Inhalt zu navigieren. Darüber hinaus punktet diese Form der Darstellung im Gegensatz zu herkömmlichen PDFs mit einer geringen Dateigröße: für Nutzer von Smartphones oder Tablets ein Segen, da sowohl Ladezeiten als auch Datenvolumen auf ein Minimum reduziert werden.

Neben kommerziellen Anbietern findet sich im World Wide Web auch eine Vielzahl kostenloser Services, die eine ernstzunehmende Alternative darstellen. Wer Wert auf ansprechende Templates und eine gute Vernetzung über soziale Plattformen legt, sollte sich den Gratis-Dienst yumpu.com einmal genauer ansehen. Nach der Anmeldung können PDFs mit einem Mausklick bequem hochgeladen werden. Im Umwandlungsprozess extrahiert Yumpu auch die Links, Textdaten und Bilder und optimiert das digitale Buch für Suchmaschinen. Schon kurze Zeit später steht das Magazin bereit und kann auf der Webseite gelesen werden.

Um auch Freunde und Bekannte am fertigen Werk teilhaben zu lassen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. So kann beispielsweise direkt aus der Anwendung heraus ein Link per E-Mail verschickt werden, der den Empfänger auf die Publikation weiterleitet. Zur Einbindung in die eigene Webseite oder den Blog lässt sich ein entsprechender HTML-Code generieren; dabei steht sowohl Flash als auch HTML5 als Format zur Auswahl. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Parameter wie Abmessungen, Hintergrundfarbe oder Anzeigeoptionen, die der Nutzer individuell festlegt.

Die Verbreitung über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Pinterest, LinkedIn oder Google Plus ist ebenfalls möglich. Dabei können Leser die Publikation natürlich auch ‘liken’ und weiterempfehlen. Yumpu sendet zudem wöchentlich Reports, die Aufschluss über die Anzahl und Verweildauer der Besucher sowie über den aktuellen Heatrank geben. Alles in allem gehört der Service mit zu den besten kostenlosen Alternativen zur Erstellung von blätterbaren Online-Magazinen und bietet einen Funktionsumfang, der keine Wünsche offen lässt.

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Wenn Kopfschütteln Ja heißt: Business-Knigge international

Manche nennen es Eigentümlichkeiten, andere länderspezifische Besonderheiten. So sagt man uns Deutschen nach, fleißig, pünktlich und ein bisschen spießig zu sein. Ob das stimmt oder nicht, sei dahingestellt. Eigenheiten, die typischerweise durch die Kultur vorgegeben sind oder ‘weil man es eben so macht’, gibt es in jedem Land. Besonders auf Geschäftsreisen kann dies zur Stolperfalle werden. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Besonderheiten im internationalen Business-Knigge.

Frankreich
Eine Verspätung bis zu einer Viertelstunde gilt bei unseren französischen Nachbarn noch als pünktlich – ein eher dehnbarer Begriff. Auch die Kleidung zum geschäftlichen Anlass kann durchaus etwas legerer ausfallen: Die Krawatte ist kein Muss, der Anzug hingegen schon. Geschäfte macht man in Frankreich übrigens beim Essen. Deshalb wäre es äußerst unhöflich, eine entsprechende Einladung abzulehnen. Während des Essens hält man gepflegten Smalltalk. Dabei geht es nicht etwa darum, die eigenen Leistungen hervorzuheben. Im Gegenteil: Franzosen sprechen auch offen eigene Fehler an, das wirkt sympathisch und bescheiden. Unangenehme Themen werden dabei weiträumig umschifft. Erst nach dem Dessert sind die geschäftlichen Belange an der Reihe. Bei der Rechnung heißt es: aufgepasst! Getrennte Rechnungen sind in Frankreich unschicklich. Der Gastgeber lädt immer ein.

Großbritannien
Smalltalk wird in Großbritannien groß geschrieben. Er dient zum Warmwerden und erfordert Fingerspitzengefühl im Umgang mit dem Gegenüber. Den Briten eilt der Ruf voraus, pragmatisch und zielstrebig zu sein. Deutsche Geschäftspartner sind ihnen manchmal einen Hauch zu detailverliebt. Wichtig: Ein klares Nein gilt den Briten als ebenso unhöflich wie ein besserwisserisches oder arrogantes Auftreten. Stattdessen sollte man lieber mit zurückhaltendem Understatement glänzen und im unerwarteten Moment die brillante Idee aus dem Ärmel schütteln. Die Verhandlungen im Anschluss können dann durchaus hart, aber unbedingt loyal ausfallen: Was abgesprochen wurde gilt – Nachverhandlungen gibt es nicht.

USA
Das bekannte Klischee, dass sich Amerikaner gerne locker und unkompliziert geben, trifft auch im geschäftlichen Bereich zu. Nach einem informellen ersten E-Mail- oder Telefonkontakt steht das persönliche Treffen an. Sympathisch wirkt die Kombination aus Augenkontakt, kräftigem Händeschütteln und namentlichem Vorstellen. Titel sind dabei unwichtig. In den USA herrscht eine Teammentalität mit flachen Hierarchien. Entscheidungen trifft man gemeinsam in Teams, die häufig projektbezogen zusammengestellt werden. Bei aller Lockerheit: Um es sich mit den Amerikanern nicht zu verscherzen, sollte man pünktlich sein und sich Kritik am Präsidenten, Zigaretten oder zu viel Alkohol verkneifen.

China
In China benötigt ein persönliches Treffen einige Vorbereitung. Zunächst sollte man sich den ausgewählten Termin inklusive Ursache des Meetings und eine feste Teilnehmerliste bestätigen lassen. Vor Ort ist es Pflicht des Gastgebers, einen Bringdienst zu organisieren, der die Gäste zur Location begleitet. Bei der Vorstellung steht die Hierarchie im Vordergrund. Der ranghöchste Vertreter jeder Partei übernimmt als Wortführer die Vorstellung seiner Mitarbeiter und darf währenddessen keinesfalls unterbrochen werden; das wäre unhöflich. Außerdem wichtig: das Gastgeschenk. Es richtet sich in seinem Wert nach dem Rang des Geschäftspartners. Als Geschenke tabu sind Uhren und Regenschirme. Sie gelten als schlechte Vorzeichen. Aus dem gleichen Grund sollte das Gastgeschenk keinesfalls in weißem oder gelbem Material verpackt sein. Mit einer roten Geschenkverpackung ist man in China hingegen auf der sicheren Seite.

Japan
Ähnlich wie in China laufen die Geschäft auch im Land des Lächelns sehr strukturiert ab. Wichtigstes Ritual beim ersten Treffen: das Austauschen der Visitenkarten. Dadurch kann der japanische Geschäftsmann sein Gegenüber adäquat einordnen und sich standesgemäß verhalten. Die Karte muss dabei sorgfältig mit beiden Händen überreicht werden. Das Gleiche gilt für Gastgeschenke, die weder weiß sein, noch aus vier Teilen bestehen sollten. Darüber hinaus ist während des Geschäftstermins ein höfliches, zurückgenommenes Verhalten geboten. Dazu gehört ein leichter Händedruck und eine gerade Sitzhaltung. Am Abend löst sich diese Strenge auf: Dann können schon mal Karaoke und landestypische Schnäpse auf dem Programm stehen.

Indien
Wer mit indischen Geschäftspartnern verabredet ist, sollte vor allem eines mitbringen: viel Zeit. Ein Meeting in Indien kann schon mal bis zu acht Stunden dauern. Das erste Gruppentreffen dient dazu, sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen – und das braucht eben seine Zeit. An die Regel der Pünktlichkeit sollte man sich dabei trotzdem halten. Inder arbeiten häufig in Teams, dennoch herrscht untereinander viel Wettbewerb. Es empfiehlt sich also, in Sachen Zusammenarbeit und Wissensaustausch etwas hinter dem Berg zu halten. Außerdem hat die indische Kultur eine für Europäer kuriose Besonderheit in petto: Schüttelt Ihr Geschäftspartner den Kopf, signalisiert er Ihnen Zustimmung. Lassen Sie sich also nicht verwirren!

Arabien
Im arabischen Raum spielen Hierarchien und Respekt eine wichtige Rolle. Gewinnen Sie eine gefragte Persönlichkeit für sich, ist Ihnen die Aufmerksamkeit für Ihre Belange sicher. Beim Aufeinandertreffen zählt der erste Eindruck. Trotz der hohen Temperaturen ist hier hochwertige Businesskleidung Pflicht, als Symbol für Bildung und Wohlstand. Die Begrüßung erfolgt per leichtem Händedruck nach einer festgelegten Reihenfolge: Der Gastgeber ist zuerst an der Reihe, anschließend der Älteste und danach alle anderen. Gegenüber Frauen ist dabei Zurückhaltung angebracht. Bei Verhandlungen ist Diplomatie gefragt: Wenn ein Araber ‘Ja’ sagt, ist das eher als ‘Vielleicht’ zu deuten. Ein ‘Vielleicht’ hingegen ist ein klares ‘Nein’. Eine Einladung in das Zuhause des Gastgebers gehört zur Königsklasse: Aus Gastfreundschaft sind zwei unverbindliche Einladungen Pflicht. Erst die dritte ist tatsächlich ernst gemeint. Deshalb sollte man zunächst zweimal abzulehnen, bevor man die Einladung tatsächlich annimmt.

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White Paper: So funktioniert Newsletter-Marketing!

Kennen Sie das? Jeden Tag trudeln unzählige Newsletter im E-Mail-Postfach ein. Viele davon sind uninteressant und verschwinden in den Tiefen des Papierkorbs. Was ist also das Geheimnis von wirklich erfolgreichem E-Mail-Marketing? Wie bringt man seine Kunden dazu, sich für den Unternehmensnewsletter zu registrieren und ihn dann auch regelmäßig zu lesen?

Newsletter-Marketing ist keine Zauberei, sondern ein bewährtes und effizientes Mittel zur Kundenbindung. Laut einer aktuellen Studie des Magazins New Business schneidet der Newsletter als nützlichstes Marketing-Tool sogar am besten ab – weit vor TV-Werbung oder Infobannern auf Webseiten. Der gute alte E-Mail-Newsletter liegt im Trend. Es gibt aber einige grundlegende Richtlinien, die man bei Erstellung, Versand und Nachbereitung unbedingt beachten sollte. Die wichtigsten Tipps haben wir für Sie in unserem aktuellen White Paper zusammengestellt.

White Paper: Tipps für erfolgreiches Newsletter Marketing by knoefler-journalist

Den inneren Kritiker zum Schweigen bringen

Wer kennt diese Situation nicht? Je näher eine Deadline rückt, desto anfälliger sind wir für die kleinen Ablenkungen des Alltags oder die großen Zweifel an allem, was wir im Zusammenhang mit diesem Projekt bisher geleistet haben. Denise Jacobs, Webdesigntrainer und Autor des Leitfadens ‘The CSS Detective Guide’, hat den Schuldigen für dieses Verhalten enttarnt: Unseren ureigenen, inneren Kritiker, der niemals fünf gerade sein lässt und ganz sicher kein gutes Haar an unseren brillanten Ideen. Viel schlimmer: Indem er unseren Perfektionsdrang und unsere Selbstzweifel anstachelt, erstickt er jeden kreativen Funken.

Doch es gibt Hoffnung, nun da wir des Pudels Kern erkannt haben. ‘Often the inner critic is the ego’s way of internalizing the voices of authority figures: parents, teachers, coaches, and well-meaning peers.‘ Auch wenn die guten Ratschläge tatsächlich gut gemeint sein mögen, geht nichts über eigene Erfahrungen. Und überlegen Sie! Haben sich denn alle Ratschläge aus Kindheitstagen als der einzig seligmachende und gangbare Weg herausgestellt? Ihre Entscheidungen haben Sie im Leben schließlich dorthin gebracht, wo Sie jetzt stehen. So schlecht können sie also nicht gewesen sein, richtig?

Eine weitere Maßnahme, um den inneren Kritiker zumindest so lange zum Schweigen zu bringen, wie der kreative Prozess andauert, ist Gegenfragen zu stellen. ‘Was genau empfinde ich denn so falsch an dieser Idee? Und wie kann ich das akute Problem beheben?’ Oder versetzen Sie sich in die Situation desjenigen, für den Sie das Projekt gerade durchführen! Damit verschieben Sie den Fokus und nehmen dem Kritiker seine Angriffsfläche, schließlich geht es ja nicht mehr um Sie. Ganz nebenbei bewegen Sie sich gedanklich gleichzeitig auf neuem Terrain und nicht länger auf den alten, eingefahrenen Pfaden.

Viel Erfolg und nur Mut beim Kampf gegen den inneren Kritiker!

 

RockMelt: ein neuer Browser für das Social Web

Internet Explorer und Firefox treffen nicht ganz die eigenen Bedürfnisse? Mit RockMelt geht jetzt ein Browser ins Rennen, der speziell auf die Bedürfnisse der Social-Media-Gemeinde zugeschnitten ist! Für den Anfang ist eine Beta-Version sowohl für Windows als auch für Mac OS X verfügbar. Interessierte können sich unter http://www.rockmelt.com auf die Warteliste eintragen, um die Software zu erhalten. Voraussetzung dafür ist lediglich ein Facebook-Account.

RockMelt basiert auf  Chromium, der Open-Source-Variante des Google-Browsers. Somit ist eine Integration der Apps von Chrome kein Problem. Doch das Herausragende ist sicherlich die Einbindung von Facebook, Twitter und Feeds in den individuell konfigurierbaren Seitenleisten.

Ein weiteres nützliches Feature ist der integrierte Chat, der sich durch einen Klick auf Facebook-Kontakte in einem neuen Fenster öffnet. Ebenfalls praktisch ist die Funktion, die aktuelle Website per Klick auf den ‘Share’-Button mit seinen Twitter- oder Facebook-Freunden zu teilen.

Was der neue ‘Social-Browser’ noch alles leistet und wie er aussieht, kann man sich im YouTube-Video ansehen. Für alle, die ihn schon benutzen, gibt es zudem einen Trouble-shooting-Blog und selbstverständlich auch Infos per Twitter und Facebook.

Den Dialog im Vorfeld suchen: Wenn Social Media wie eine Einbahnstraße wirkt…

Social Media ist ein aufregendes Thema, für uns als Webworker ist es sogar noch viel mehr: Passion, manchmal gar Hingabe. Umso kritischer hinterfragen wir deshalb Veranstaltungen, die wir zu diesem Thema halten. So geschehen am zweiten Mittwochabend des Novembers im Zentrum für Technologie, Existenzgründung und Cooperation (ZENTEC) in Großwallstadt. Wir hatten die große Ehre dort einen ersten Workshop halten zu dürfen. Gut ein Dutzend interessierter Unternehmen waren der Einladung gefolgt.

Unter dem zugegebenermaßen sperrigen Titel ‘Social Media für KMU – von der Bedarfsanalyse zu nachhaltigen Konzepten für den Alltagseinsatz’ wollten wir über das Gegenwartsthema informieren. Nun stellt sich bei der Vorbereitung auf so ein Praxisseminar die Frage: Mit wie viel Basiswissen zum Thema kann man rechnen? Reicht es, wenn man erläutert, wie man eine Facebook-Fanpage zum Besuchermagneten macht, oder muss ich grundsätzlich erstmal erklären, was soziale Netzwerke überhaupt sind? Der Workshop lieferte eine prompte Antwort: Social Media ist noch lange nicht im Mainstream der Unternehmen angekommen. Ein wenig überraschend war das für uns schon.

Selbst renommierte Unternehmen und langjährige Praktiker können teilweise noch nicht viel mit der Begriffsdatenbank rund um Social Media Marketing (SMM) anfangen. Als Gegenbeispiel zeigten sich Vertreter von kleineren Unternehmen abgeklärt und wollten sich durch den Workshop ihrer Strategien nur rückversichern. Damit bei zukünftigen Veranstaltungen alle Teilnehmer einen vollen Gewinn von dem Event haben, heißt es für uns erst einmal Basisarbeit zu leisten und im Vorfeld ganz nach dem Beispiel der Anfänger- und Fortgeschrittenen-Kurse der Volkshochschulen genau zu definieren, für wen der Workshop geeignet ist (Basiswissen, erfahrene Anwender, Profis). Gegebenenfalls sollte man auch bei der Anmeldung die Beweggründe für die Teilnahme erfragen. So kann man die Veranstaltung wesentlich zielgerichteter vorbereiten, um dann auch wirklich jeden abzuholen.

Die geplante ‘Praxiseinheit’ kam beim ZENTEC-Seminar etwas kurz. Verwundert von dem Interesse, das unsere Folien zur grundsätzlichen Social-Media-Landschaft erzeugten, waren wir noch viel überraschter, als sich herausstellte, dass das Gros über keine praktische Erfahrung mit der Unternehmenskommunikation per Social Web verfügte. Das wiederum bedingte, dass nur wenige Fallbeispiele aus dem Alltag der Teilnehmer erörtert werden konnten. Der Input zu der Frage ‘Welche Möglichkeiten des SMM gibt es?’ hatte nach Aussage einiger Teilnehmer im Anschluss fürs Erste gereicht. Kein Wunder also, dass sich Interesse für ein ‘Aufbauseminar’ regte.

Gerade bei den ‘Frischlingen’ im Thema Social Media würden wir uns sehr freuen, wenn unsere Präsentation tatsächlich dazu angeregt hat, sich künftig aktiv mit SMM auseinanderzusetzen und erste Schritte im Social Web zu wagen. Ansonsten möchten wir uns bei allen Anwesenden noch einmal herzlich für die Teilnahme und das Interesse bedanken. Vielen Dank auch noch einmal an die ZENTEC, die uns ein Forum für dieses wichtige Thema zur Verfügung gestellt hat. Gerne stehen wir natürlich allen Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. Einfach anrufen oder eben antickern über Twitter, Xing und Facebook. Oder ganz klassisch im Web 1.0 über knoefler-journalist.com